15. Juli: Heimreise

Heute beginnt der Betrieb bei manchem etwas später, da der gestrige Abend doch etwas länger ging... Bei den Hayingern ist dagegen schon das Aufräumen im Gang, da das Festzeltz, die Bühne und die Bierbänke im Zelt noch abgebaut werden müssen.

 

Auch bei uns ist jetzt das Basiscamp dran. Steffen ist gestern Mittag schon los und auch David und Martin machen sich abfahrfertig.

 

Unglaublich, was man alles für Zeug einsammeln und verstauen muß...

 

Etwas später haben Wohnwagen und Auto den Kram aufgesaugt und wir sind auf dem Sprung. Natürlich gönnen wir uns noch eine Verabschiedungsrunde am Platz und danken allen, die mitgeholfen haben.

 

Ready for departure...

 

Pünktlich, als wir losziehen, geht das Rumpeln am Himmel los und das erste Gewitter tobt sich aus. Es ist, als ob es das Wetter wüßte. Heute macht es im Süden ernst.

 

Ein fetter Schauer im Nordwesten

 

8h Autofahrt später kommen wir dann auch in Braunschweig an. Was bleibt einem aus Teilnehmersicht zu sagen? Eigentlich nur danke. Danke an alle, die mitgeholfen haben für einen fairen, gut organisierten und spaßigen Wettbewerb. Es hat uns gefallen und wir kommen gern wieder vorbei.

 

Damit ist dieses Tagebuch auch beendet...

14. Juli: Freestyle Cup und Rocknacht

Gestern Abend wurde die eigentliche Deutsche Segelkunstflugmeisterschaft abgeschlossen. Heute gibt es dagegen noch ein Schmankerl für die Anlieger: Beim Freestyle Cup geht es darum, das Programm mit Rauch und Musik darzubieten. Dazu haben sich eine Reihe Teilnehmer gemeldet. Diesmal wird nach Südosten gestartet und das Wetter macht uns eine Bilderbuchoptik.

 

Am Start für den Freestyle Cup

 

Die 1138 wird vorbereitet

 

Nachteil am Wetter: Es wird wahnsinnig heiß auf dem Flugplatz. Jedes Plätzchen Schatten ist so ziemlich begehrt. Die Flächen der Extra bieten sich an, sich darunter zu hocken.

 

Maxus Extra als Schattenspernder

 

Auch der Jury ist warm, weswegen sie sich Sonnenschirme organisieren.

 

Die Jury für den Freestyle Cup

 

Aber es tut auch die Fläche des Fox

 

So bekommen wir auch ein paar Flugzeuge zu sehen, die nicht am Wettbewerb teilgenommen haben. Dennis tritt mit dem Stösser an, während Simon seine B4 fliegt.

 

Der Stösser in der Rolle

 

Auch die Figurenauswahl ist etwas umfangreicher. Großer Beliebtheit erfreuen sich die "Rauchknoten" - gerissene oder gestoßene Rollen aufrecht - wodurch das Flugzeug eine dichte Rauchwolke erzeugt.

 

Grisu mit einer gerissenen Rolle 45° aufwärts

 

Sein Sohn nimmt das Flugzeug im Anschluß eher als gemütliche Stelle zum Ausruhen...

 

Matthias beim Relaxen

 

Abends beginnt dann die Rocknacht in der Halle auf dem Flugplatz. Zum Glück bleibt uns das Wetter hold und die Temperaturen warm. So versammeln sich die Flieger und die Ortsansässigen, um zunächst Grannys Nightmare zu lauschen.

 

Es geht los...

 

Danach machen Rock unlimited mit allerlei Klassikern weiter. Child in Time von Deep Purple gerät da zum Epos...

 

Deep Purple, nicht nur musikalisch ;-)

 

Auch den Zuschauern gefällt das sichtlich.

 

Zufriedene Gesichter bei den Kunstfliegern

 

Insgesamt geht die Rocknacht bis weit nach Mitternacht. Als der Tagebuchschreiber ins Bett verschwindet, ist immer noch ordentlich Stimmung. Die Musik verstummte dann auch erst, als es längst wieder hell war...

13. Juli: letzter Wettbewerbstag und Siegerehrung

Heute ist der letzte Wertungstag des Wettbewerbs. Die Unlimted hat gestern noch die letzte Unbekannte bekommen...

 

4. Unbekannte Unlimited

 

Ert fängt die Advanced die Wertungsflüge an. David, der ja schon auf Plat 1 stand, legt ein absolut sauberes Programm hin. Ausschließlich Stefan Zistler nimmt ihm ein paar Punkte im letzten Durchgang ab, aber es reicht nicht, um seine Führung zu untergraben.

 

Auch die Unlimited fliegt ihren Durchgang noch fertig, nachdem das gestern noch nicht ganz sicher war. Steffen, Robin und Martin sind mit sich ebenfalls zufrieden.

 

Im Anschluß beginnt das große Abbauen der Flugzeuge...

 

6B abrüsten

 

Bis zum Abendessen und der Siegerehrung bleibt so noch einiges an Zeit. Die Wettbewerbsauswerter bereiten dann die abschließende Wertung und die Urkunden vor. Parallel dazu gibt es noch einen gern gesehenen Abschlußgast. Als eine rote Extra über den Platz geknattert kommt, wissen alle sofort Bescheid: Maxu ist da. Der hat seinerzeit auch Segelkunstflug betrieben und nahezu jede Meisterschaft gewonnen. Jetzt fliegt er Unlimited im Motorkunstflug und zeigt uns ein perfektes Programm sowie noch einiges an Freestyle mit Rauch...

 

Maxu in der Extra

 

Nach der Landung: Die Rauchrunde muß sein ;-D

 

Zu riechen war es ja schon die gesamte Zeit: Hier kommt der Duft her. In diesem Grillwagen drehen sich vier Schweinchen, die uns nachher sättigen werden.

 

Der Grillwagen für das Abendessen

 

Auch der Bierwagen erfreut sich jetzt reger Beliebtheit

 

Maxu nimmt sich derweil Zeit, sein Flugzeug nach dem Flug zu putzen. Sauberes Flugzeug, saubere Figuren oder so...

 

Gerätepflege

 

Und Maxu noch in groß

 

Nach dem Abendessen beginnt dann endlich die Siegerehrung. Auch die Ehrengäste von Verbänden und Politik beehren uns wieder. Nur der Landtagsabgeordnete ist kaum zu erkennen. Er meinte nur lakonisch, er kam ich bei der Eröffnung etwas fehlgekleidet vor. Nun steht er in Jeans und T-Shirt mit einem Bier vorn und beginnt seine Rede mit "So sehe ich wirklich aus..."

 

Danach werden von den Pilotensprechern noch alle Teilnehmer der Meisterschaft geehrt, ohne die es sie nicht geben würde: Die Schlepper, die Jurymitglieder, den Wettbewerbsleiter Marius, der LSV Hayingen, die Küchenmannschaft und nicht zuletzt auch Udo, auf dessen Bestreben das wohl alles organisiert wurde. Danke an Euch alle für den super organisierten Wettbewerb, es hat uns Spaß gemacht.

 

Danach ist die Advanced dran. Auf den Plätzen drei bis eins finden wir Holger Geusen auf Platz 3 und Stefan Zistler auf Platz 2. Besonders stolz sind wir auf David Tempel auf dem Treppchen, da dieser seierzeit 2011 in Lüsse im KFAO seinen Kunstflugschein erworben hat und nun Deutscher Meister ist.

 

Holger (3), Stefan (2) und David auf dem Treppchen

 

Jungs, die Sektdusche habt Ihr Euch verdient

 

Wie in der Formel 1...

 

Danach kommt die Unlimited an die Reihe. Hier landen Tobias Hackel auf Platz 3 und Moritz Kirchberg auf Platz 2. Deutscher Meister ist wieder Eugen Schaal. Leider haben wir bisher keine Fotos von der Unlimited, da der Tagebuchschreiber selbst vorn stand...

 

Nach der Siegerehrung bleibt noch eine Menge Zeit zum Feiern. Nach ein paar Bier haben die Teilnehmer der Advanced eine verwegene Idee: Es war ja viel zu warm heute. Also landen die Platzierten im hohen Bogen im Pool...

 

David und Stefan, nachdem sie in den Pool flogen

 

Dieses Schicksal teilen dann fast alle Wettbewerbsteilnehmer. Bei den Temperaturen findet das auch kaum jemand schlimm, nur die Telefone und Autoschlüssel werden vor dem Wurf aus den Taschen geräumt...

 

So geht die Feier noch weit bis nach Mitternacht... Morgen ist dann Freestyle Cup und Rocknacht. Es ist um zwei, der Tagebuchschreiber geht schlafen...

 

12. Juli: Unbekannte 2 ADV, 3 UNL

Gestern hat die Unlimired die 2. Unbkannte durchfliegen können. Da die Wolken aber erst sehr spät ausreichend hoch waren, wurde die Advanced gleich zu Beginn des Schleppbetriebs an den Bierwagen geschickt. Sie sollen heute die 2. Unbekannte fliegen und die Unlimited die 3.

 

Für uns beginnt der heutige Tag, wie fast alle anderen. Aufstehen um 0800, Kaffedestille aufs Gas und dann zum Briefing.

 

Kaffee!!!

 

Beim Briefing erfahren wir das, was wir schon geahnt haben. Erster Start ist wieder für 0930 vorgesehen.

 

So geschieht es dann auch, allerdings kommen auch heute wieder die tiefen Wolken in die Box. Da das mit der Basishöhe auch nach Mittag noch nicht ausreicht, wird von der 2. Unbekannten der Advanced Figur 6 und 7 gestrichen, um auch mit den vorhandenen 900m Basis klarzukommen. Marius unternimmt dazu einen Testflug im Fox, um zu prüfen, ob das sicher zu fliegen ist.

 

Die 1138 am Start, da ist der Himmel noch frei...

 

Helge beim Trockentrining. Da sind die Wolkens schon tief...

 

Marius im Fox beim Vorbereiten des Advancedtestflugs

 

Grinsend kommt er wieder unten an und meint, daß das in der Höhe kein Problem ist. Was er dann erst unten erfährt: Den P-Loop hätte er vor dem Treppchen auch noch fliegen müssen... Egal, da die Basis zunehmend ansteigt, entscheidet sich das Feld zum Fliegen und wir bekommen die Andvanced Unbekannte etwas verkürzt zu Gesicht. Danach ist die Unlimited mit der 3. Unbekannten dran. Da die Basis jetzt fast reicht und die Cumulanten immer weniger werden, fliegen sie das komplette Programm. Nicht jeder läßt sich von der Hektik anstecken...

 

Papa Zistler und Hund Joey lassen es ruhig angehen...

 

Etwas mehr als 2h später ist auch die Unlimited durch und die Flugzeug landen nach und nach bei denn Anhängern. Übliches Ritual ist inzwischen, daß die Teamkameraden den letzten Piloten mit einer Halben am Cockpit überraschen, nachdem man den Flügel eingefangen hat...

 

Tobi läßt sich den Humpen nach einem sehr guten Flug schmecken

 

Im Anschluß radeln Steffen, Kurbel, David, Martin und Lea noch zu einem nahegelegenen Restaurant, wo wir uns schwäbische Schmankerln schmecken lassen. Steffen, Martin, Spitzi und Wolfgang bleiben dann noch eine Weile an der Petromax sitzen und philosophieren. David liegt da schon im Bett. Mit einem Spitzenplatz im heutigen Proramm und der Führung in der Gesamtwertung hat er beizeiten abgewackelt und sich ins Bett gelegt, damit morgen nichts schief geht.

 

Die Wetterberichte versprechen morgen Flugberieb von früh weg, es soll etwas mehr Hochdruck geben. Wir sind gespannt...

 

11. Juli: Tiefe Wolken... bis zum Nachmittag

Und täglich grüßt der Wettbewerbsleiter: 0830 Befehlsausgabe. Entsprechend der Erwartung war die Nach die kälteste des Wettbewerbs und die Kaltluft macht, was man erwartet. Früh sind blaue Löcher drin, aber die Wolken sehen nicht höher als vielleicht 400m aus. Etwas anheben soll es, aber dann kommt auch das Breitlaufrisiko.

 

Marius bleibt optimistisch, daß wir heute zwei Durchgänge fliegen können und gibt das nächste Briefing für 1130 bekannt. Wir nutzen die Zeit zum Frühstücke und Zusammenstecken und Pimpen der Flugzeuge. Bei 6B werden so noch Schaumstoffdichtbänder zwischen Rumpf und Flügel bzw. Leitwerk montiert. Schaumstreifen, wie sie sonst im Sanitärbereich zwischen Waschbecken bzw. Kloschüssel und der Wand verwendet werden, eignen sich dafür hervorragend.

 

Rumpf raus, die Wolken sind noch tief...

 

Steffen beim Schaumstreifen kleben

 

Mal sehen, ob das Wetter Marius Optimismus teilt...

 

1130: Startbereitschaft wird auf 1330 verlegt, Dirk soll wieder als erstes fliegen. um 1300 gibt es per Messenger Bescheid, ob aufgebaut wird. Die Wolken sind immer noch ziemlich tief.

 

1300: Startbereitschaft wird auf 1530 verlegt, da die Basis noch tief ist.

 

1500: Die Wolken werden teilweise etwas lichter und man kann einen hereindrückenden Hochdruckeinfluß erahnen. Also zotteln wir die Flugzeuge hoch, 6B und RK gleich im Doppelpack hinter Martins Ringträger

 

Es geht hoch zum Start

 

Um 1530 wirkt zumindest die obere Wolkenschicht hoch genug, so daß der erste Schlepp mit Dirk rausgeht. Der wackelt an und beginnt sein Programm. Die nächsten Starts finden dann auch gleich eine saubere Box vor. Nur Steffen hat Pech, bei beiden Boxanflügen ist ein dicker Wolkenkloß in der Box, so daß er wieder absteigen muß. 55 Euro für einen Aussichtsflug. Steffen nimmts mit Humor, der Bick auf die Cumuli muß wirklich schön anzusehen gewesen sein.

 

So haben wir erst einmal eine Weile Pause. In der Zwischenzeit hatte sich eine Gruppe Kinder auf dem Platz versammelt und schaute interessiert zu. Ers trauen sie sich noch nicht ran, aber dann nimmt sich David, der heute nicht mehr fliegen muß, etas Zeit und erklärt ihnen alles.

 

David erklärt den Kindern das Kunstfliegen

 

Die weiteren Starts gehen dann locker vom Hocker und irgendwie passen auch alle in die Box. Martin ist Startnummer 20, danach kommt noch Steffen, der dann noch den Box-Licht-aus Flug absolviert, diesmal bei stahlblauem Himmel.

 

Gelandet und abgestellt. Danke an Robin fürs Ausleihen des Haubenbezugs

 

Dann wird noch Robins SZD für die Nacht verpackt. Die bekommt das komplette Programm mit den Bezügen

 

Robin beim Schlafanzüge draufziehen

 

Im Anschluß gibt es bei uns Hüftsteak mit Kartoffelbrei. Diesmal haben wir das 2,5kg Netz komplett zu Brei verearbeitet, so daß alle mehr als pappsatt sind. Auch das Steak, das Steffen auf seinem kleinen Weber-Gasgrill bereitet, ist mehr als ein Genuß! Selbst Lea, die beim ersten Mal den Kessel bis auf den letzten Rest ausgeschleckert hat, kommt an ihre Grenzen...

 

David, Kurbel und Lea beim Kartoffelbrei stampfen

 

Dann kommen auch noch die neuen Pflichten für die Klassen raus. Das müssen wir fliegen...

 

3. Unbekannte Advanced

 

3. Unbekannte Unlimited

 

Schauen wir mal, was das Wetter macht. Leider soll es morgen früh wieder tiefe Basis geben...

 

 

 

10. Juli: Ein paar Unbekannte, dann Regen

Da für heute die Wettervorhersage weniger positiv ist, gibt es das Briefing erst um 9. Geplant ist, wenigstens die Unlimited die zweite Unbekannte Pflicht fliegen lassenn, die Advanced soll sich bereithalten. Erster Start soll um 10 sein.

 

Als wir dann oben am Start eintreffen, sind die Wolken auch noch hoch genug, so daß wir eine Handvoll Unlimitedflieger in die Luft bekommen. Leider tauchen dann die ersten tiefen Flusen auf und wir müssen Pause machen. Wir sollen uns ab 1300 wieder bereithalten.

 

Blick vom Start: Die Basis sinkt...

 

In die andere Richtung geschaut sieht es noch besser aus...

 

Blick ins Lee... Da zieht das Wetter leider hin

 

Die nun freie Zeit nutzen wir für das gestrige Tagebuch, Kabel löten, Skatspielen und viel dummes Zeug erzählen. Mitten dabei wird die Startbereitschaft auf 1545 verschoben. Dann lugt ein dicker Schauer zwischen den Bäumen hervor, so daß wir schnell die Flugzeuge am Start sichern oder gleich zu den Anhängern ziehen.

 

1545 klart es tatsächlich wieder auf, da der fette Schauer vorbeizieht. Deswegen teffen sich die Unlimited Teilnehmer oben am Start, in der Erwartung, vielleicht noch ein paar Flüge zu absolvieren. Leider ist im Radar allerdings bei Stuttgart schon der nächste Regen in Sicht, der dann etwa halb fünf hier sen soll. Dirk und Moritz werden noch gestartet, als bereits wieder die ersten tiefen Wolken in die Box ziehen. Erwartbar machen beide zwei Boxanflüge, klinken aus und landen wieder, da keine ausreichende Sicht der Jury wegen der in der Box vorhandenen Wolken gewährleistet ist. Nur Mama Kirchberg ist etwas aufgeregt, als sich Moritz noch einmal in die Box ziehen läßt. Doch der genießt nur die Aussicht, da die Schleppgebühr eh weg ist...

 

Danach wird es von Westen wieder dunkel, der Regen kommt. Also sammeln wir alle Flugzeuge ein und fahre zu den Anhängen.

 

Der Fox wird wieder heimgebracht...

 

Dort angekommen, bauen wir noch einige Flugzeuge ab oder stecken sie in die Schlafanzüge. Leider trifft der Schauer diesmal, so daß wir alle etwas naß werden.

 

Robins SZD in den Schlafanzügen

 

Auch in die andere Richtung sieht das Wetter nicht besser aus...

 

Nur tiefe graue Brühe Richtung Südost

 

Von weiteren Versuchen heute wird abgesehen, die Wettbewerbsleitung neutralisiert den Tag. Also verbringen wir die restliche Zeit mit Biertrinken, Kartenspielen oder ähnlichen Dingen.

 

Einmal wird es dann noch interessant. Ein rasantes Pfeifen weckt alle Teilnehmer aus dem Camp, als ein kleiner schwarzer Punkt in atemberaubender Geschwndigkeit über den Platz huscht. Der entpuppt sich als Segelflugmodell mit einer kleinen Kolibriturbine. Das Gerät brät mal eben mit bestimmt 400km/h und 70g über den Platz, was für eine beeindruckende Vorstellung des lokalen Modellfliegers. Den Applaus der Zuschauer hat er dann sicher.

 

Danach gibt es bei uns noch selbstgegrillte Burger, bevor wir uns wieder um die Petromax versammeln. Die Wettervorhersagen für morgen sehen auch nicht gerade überragend aus. Die nach der leichten Kaltfront eingeflossene Kaltluft dürfte morgen für langanhaltend tiefe Bewölkung sorgen. Frisch geworden ist es jedenalls deutlich, so daß wir mehr Jacken anziehen müssen, als in der letzten Zeit hier. Mehr dann morgen...

09. Juli: Dritter Wertungstag: Unbekannte Kür

Tag drei auf der Deutschen Segelkunstflugmeisterschaft beginnt, wie die anderen davor. Aufstehen, Kaffee kochen und beim Briefing von Marius den Tagesbefehl abholen. Der lautet heute wieder erster Start um 0930, diesmal für die Advanced. David ist auch Startnummer eins. Martin bei der Unlimited ist die 6 und Steffen die 11.

 

Nach dem Frühstück begeben wir uns deswegen zeitnah zu den Flugzeugen und ledern sie ab. Mit ein wenig Tau drauf sind sie danach blitzsauber.

 

Flugzeuge abledern, nachdem sie draußen standen

 

Oben am Start angekommen können wir auch sofort loslegen. Im Gegensatz zu den letzten Tagen sind heute kaum Wolken da und die, die da sind, sind ausreichend hoch. Beste Bedingungen, auch wenn die baldig zunehmende Thermik auch die Kunstfliegerei wieder interessant werden läßt.

 

Perfekte Flugbedingungen, die Wolken sind hoch genug

 

Im Laufe des Tages zündet die Thermik dann so richtig durch, daß einem Streckenflieger das Herz höher schlagen muß. Die Unlimited sieht das etwas besorgt, da das bei einem Rückenmännchen auch mal zwischen Wohl und Wehe unterscheiden kann. Nachdem die Advanced durch ist, gehen auch sie an den Start.

 

Die Unlimited steht am Start und die Thermik brennt

 

Auch die Unlimited ist heute recht schnell durch und wir sind für heute mit den Durchgängen fertig. Auch Gregor und sein Maskottchen wirken zufrieden...

 

Gregor und sein Glücksnilpferd :-)

 

Da nun der offizielle Tag vorbei ist, bleibt genügend Zeit zum Entspannen. Das Wetter sieht zwar so aus, als ob man noch 300km fliegen könnte, aber die meisten haben schon das Beer after Mission offen. Bei den Temperaturen kommt dann der Pool der Hayinger verstärkt zum Einsatz...

 

Die deutsche Kunstflugelite beim Entspannen am Pool ;-)

 

Danach bekommen wir auch noch die neuen Pflichten für morgen. Das soll geflogen werden:

 

Zweite Unbekannte Advanced

 

Zweite Unbekannte Unlimited

 

Nachdem wir die Zettel gedruckt haben, beginnen die ersten auch gleich in der Übungsbox im Basislager zu trainieren...

 

David beim mentalen Programmtraining

 

Gegen Abend machen wir dann wieder was zu futtern. Heute ist David Maître de Cuisine und es gibt Kartoffeln mit Quark und Leberwurst. Insbesondere mit ein paar Knoblauchgurken und den Gewürzen im Gurkenglas wird das eine sehr schmackhafte Sache.

 

David beim Probieren des Quarks

 

Danach gibt es noch einen kleinen Umtrunk am Bierwagen. Es ist wie immer, je stressiger der Tag, desto eher geht es ins Bett oder so. Es ist etwa halb elf, als uns die Augen zufallen und wir mit einer halben Gerissenen in der Waagerechten verschwinden. Für morgen sind die Wettervorhersagen ambivalent. Es soll eine Front mit tiefen Wolken und Nieselregen reinkommen. Naja wir warten es ab...

 

08. Juli: Zweiter Wertungstag 1. Unbekannte

Guten Morgen allerseits. Heute ist der Plan, die erste Unbekannte zu fliegen. Die Unlimited soll anfangen und dann die Advanced fortsetzen. Früh ist es noch nahezu wolkenlos, so daß reichlich Tau auf dem Flugzeug ist. So gehen die Mücken besser ab. Ansonsten ist das Briefing wieder um 0830, wo wir uns mit einem Kaffee in der Hand einfinden. Wettbewerbsleiter Marius hat nicht viel zu sagen, also geht es beizeiten los.

 

Auch heute müssen wir noch einige Zeit warten, bis die Wolken hoch genug sind. Das zieht sich wieder bis nach Mittag hin, bevor es endlich losgeht.

 

Hammer Wolkenoptik am Start

 

Die Wolkenoptik am Himmel kann man heute nur als hammermäßig betiteln. Das würde jedem Streckenflieger das Herz höher schlagen lassen. Wie korrekt das ist, sollten wir im Laufe des Tages noch erfahren.

 

Erst bringen Martin und Steffen ihre Flüge hinter sich. Beide sind nicht so wirklich zufrieden, die Rollenkreise wurden etwas arg zerpunktet. Martin hat sich auch bei dem ganzen gerissenen Käseeck etwas auf der sicheren Seite gegen Überreißen bewegt, deswegen hakt die Rolle etwas zu zeitig ein.

 

Als die Advanced anfängt, zu fliegen, statten wir auch der Jury mal einen Besuch ab.

 

Besprechnung bei der Jury vor den Wertungsflügen der Advanced

 

Auch Schorsch und Steff haben noch was zu bereden.

 

Steff und Schorsch an der Judge Line

 

Die Jurypositionen mit Sonnenschrmen gegen die Hitze und das UV

 

Hatten wir nicht was von hervorragenden Streckenflugbedingungen gesagt? Hier auf der Alb ist Dichte an Segelflugplätzen die höchste von ganz Deutschland. Obwohl Notam veröffentlicht ist und viel Informationsarbeit an den umliegenden Plätzen geleistet wurde, kommen reihenweise Streckenflieger - hier nur "Muggel" genannt ;-) - durch die Box geschüsselt. Oft genug muß so die lokale C42 aufsteigen und die Streckenflieger über de Präsenz der Kunstflugbox informieren, bevor der nächste Schlepp in die Box gehen kann. Mancher ist doch recht begriffsstutzig... Insgesamt aber gibt es dank vieler wacher Augen immerhin keine gefährlichen Situationen.

 

Am Abend ist heute Kurbel dran mit Essen machen. Mit einem kaum aussprechlichen Namen lassen wir uns den Kartoffel-Lauch-Mettendenauflauf munden. Danach ist David gleich noch dabei, den morgigen Tag vorzubereiten. Wasser abfüllen, damit wir nicht verdursten...

 

Kühlwasser für den nächsten Wettbewerbstag...

07. Juli: Erster Wertungstag: Bekannte Kür

Wie bereits gesteren angedroht, ist heute der erste Wertungstag. Über Nacht hat es zwar erst noch ein wenig geregnet, aber die Wetterfrösche behaupten, es solle heute gehen. Erst sind die Wolken noch tief, aber nach und nach bekommt der Dreck Struktur. Wir nutzen die Zeit für ein kurzes Frühstück nach dem Briefing um acht. Flugbetriebsbeginn soll um 0930 sein, also bleibt nicht übermäßig Zeit.

 

Kurzes Frühstück im Basiscamp

 

Als wir alle dann am südöstlichen Platzende ankommen, sind die Wolken allerdings immer noch zu tief, um Flugbetrieb durchzuführen. Also heißt es warten, bis die Basis ausreichend hoch ist. Das dauert dann noch bis nach dem Mittag, als es dann knapp 1250m Höhe über dem Platz hat. Mit den höheren Wolken setzt allerdings auch die Thermik ein. Die Advanced eröffnet dann den Reigen der 24. Deutschen Segelkunstflugmeisterschaft.

 

Tiefe Wolken... Wir müssen noch warten

 

Der Schlepp macht sich bereit

 

Dann ist irgendwann David dran mit dem ersten Wertungsflug und macht sich dafür bereit...

 

David am Start Südost bei der Vorbereitung

 

Es wird weiter geflogen: Die 1138 geht gleich raus

 

Nach der Advanced sind die Unlimitedpiloten dran. Martin ist auf Startplatz 3.

 

Martin startbereit für die bekannte Kür

 

Danach kommt noch Steffen mit seinem Flug, dann sind wir für heute durch. David kann sich freuen, er hat den ersten Durchgang mit der bekannten Kür gewonnen. Steffen und Martin sind weniger glücklich. Beide haben erstmalig mit der SZD-59 Höhenprobleme bei der bekannten Kür gehabt. Steffen ist noch fertiggeworden, mußte aber ein low hinnehmen. Martin hat es noch böser getroffen, er hatte so viel Saufen in der Box, daß die letzte Figur nicht mehr sicher zu fliegen war. Ein low hat er zudem auch noch kassiert.

 

Naja, nicht zu ändern. Kurz danach beginnen wir mit dem Abendessen. Es gibt Entenfilets mit Gemüsepfanne und Reis...

 

Martin an der heißen Bratpfanne...

 

Die Enten schmecken allen Beteiligten, kurz Zeit später ist nichts mehr übrig und alle halten sich pappsatt die Bäuche.

 

Danach werden noch die unbekannten Pflichten für morgen veröffentlicht. Die Ansage ist, daß die Unlimited anfängt und danach die Advanced kommt. Also werfen wir das Kunstflugbüro an, erstellen die Pilotenkarten, drucken die Programmzettel. Diese werden dann noch einlaminiert und zurechtgeschnitten. I-Tüpfelchen ist der Eckenknipser, mit dem man die spitzen Ecken an den Zetteln abrunden kann. So sieht das dann aus...

 

Die Pflicht für die Advanced

 

...und das muß die Unlimited fliegen.

 

Damit ist das Tagwerk getan, morgen geht es weiter... Wetter soll ähnlich anfangen, wie heute, aber vielleicht eher fliegbar sein.

 

 

 

 

 

 

06. Juli: Mehr Schietwetter und Wettbewerbseröffnung

Heute ist der letzte offizielle Trainigstag. Von den Organisatoren wurde deswegen der Befehl herausgegeben, daß heute von 0800 bis ca. 1430 noch geflogen werden kann. Leider bleibt das Wetter heute früh so regnerisch, wie es die Nacht schon war. Es ist noch kaum an Flugbetrieb zu denken. Ironischerweise sagt die Vorhersage, daß es ab Nachmittag besser werden soll. Dann allerdings ist das Figurenauswahlbriefing, bei dem die Figuren für die unbekannten Programme zusammengestellt werden. Danach wird der Wettbewerb offiziell eröffnet.

 

Immerhin klart es dann noch ein wenig auf, so daß die, die noch keinen oder fast keinen Start absolviert haben, noch Flüge durchführen können. Ein paar Wolken in der Box bleiben aber trotzdem noch.

 

Für die anderen bleibt so viel Zeit, andere Dinge zu erledigen. So kommt der Tagebuchschreiber noch dazu, die Elektrik des Wohnwagens fertigzustellen und auch einmal ein paar Zeilen ins Tagebuch zu schreiben.

 

1700 beginnt dann das Figurenauswahlbriefing, bei dem zuerst die Advancedpiloten und danach die Unlimitedpiloten ihre Wunschfiguren äußern können. Das geht ohne größere Ereignisse über die Bühne.

 

Die Teilnehmer bei der Figurenauswahl

 

Folgende Figurenauswahlen sind dabei herausgekommen:

 

Figuren für die unbekannten Programme Advanced

 

Figuren für die unbekannten Programme Unlimited

 

Danach gibt es noch Abendessen, bevor um 2000 das Eröffnungsbriefing beginnt. Zunächst begrüßt Udo Markert im Namen des LSV Hayingen alle Anwesenden. Nicht nur die Teilnehmer sind hier, wir dürfen auch eine Reihe Gäste aus der Politik und dem DAeC begrüßen.

 

Leider gibt es noch einen traurigen Anlaß: Wir legen noch eine Schweigeminute für unseren Kameraden Axel Hartmann ein, der vor ein paar Wochen noch beim Salzmann Cup mitgeflogen ist, dann aber leider bei einem tragischen Flugunfall ums Leben kam.

 

Auch die Gäste aus der Politik begrüßen uns und wünschen uns gutes Gelingen und viel Spaß. Dazu kommt nicht nur das Blitzlichtgewitter der Fotografen, auch draußen hat sich ein dickes Gewitter aufgebaut, das ordentlich Regen und Blitze herausläßt.

 

Die Teilnehmer am Bierwagen in Erwartung des morgigen Tages

 

Im Anschluß treffen sich die Teilnehmer noch auf ein Bier am Bierwagen. Danach zerläuft es sich nach und nach, da morgen das Briefing auf 0800 gelegt wurde. Ziel ist, allen, die noch nicht in der Box geflogen sind, noch einen Start zu ermöglichen und dann mit der Advanced den Wettbewerb zu beginnen. Danach kommt die Unlimited dran und wir hoffen morgen auf zwei Durchgänge. Schauen wir mal, was das Wetter sagt. Jetzt sieht es jedenfalls recht wolkig aus.

 

Dunkle Wolken über den Anhängern...

 

Wir hoffen dann auf einen fairen, unfallfreien und für alle Beteiligten spaßigen Wettbewerb.

05. Juli: Schietwetter

Heute Morgen sind die Aussichten deutlich gedämpft. Es hat schon die gesamte Nacht immer mal wieder geregnet, so daß wir kaum Hoffnung für den Tag haben. Die Motivation ist Lea schon anzusehen...

 

Nur nicht bewegen bei dem Mistwetter ;-)

 

Der Blick auf den Platz läßt einen dann auch gewahr werden, daß heute nichts zu wollen ist. Es pißt in Strömen und auch wenn der Regen endet, dann kommen eher nur die tiefen Wolken aus dem Wald gekrochen. Wir fahren deswegen Einkaufen...

 

Tiefe Mocke über dem Platz läßt keinen Raum zum Kunstflug

 

Parallel dazu fährt Steffen zum lokalen Reifenservice, um das Hinterrad vom Bus reparieren zu lassen. Das klappt auch und wir bekommen das Corpus delicti zu sehen. Diese Karosserieschraube hatte sich in den Reifen verirrt.

 

Eine M6 Schraube, wo sie nicht hingehört :-(

 

Immerhin konnte der Reifen mit einem Stöpsel von innen repariert werden, so daß der Bus wieder einsatzklar ist.

 

Parallel dazu hatte Martin Zeit, die Elektrik vom Wohnwagen zu erneuern. Das war doch  - gelinde gesagt - schlampig ausgeführt. Mistwetter erlaubt einem dann doch, dies mal zu restaurieren.

 

Strippen ziehen im Wohnwagen

 

Da es weiter unentwegt regnet und auch die Aussichten für Morgen keine Besserung verheißen, munitionieren wir auf. Die Basis sinkt, der Flieger trinkt :-D

 

Trigonal Dichteste Packung im Wohnwagenkühlschrank ;-)

 

Nachdem wir Wilhelm Dürkop, dem "Salzmann" noch zum 90. gratuliert haben, geht es ans Abendessen. Kurbel war Angeln

 

Kurbel mit einem stattlichen Lachs

 

5min später...

 

...ist nix mehr zu sehen ;-)

 

Immerhin hat Kurbel uns auch noch ein paar Stückchen abgegeben, nachdem wir den Fisch in Folie auf Steffens Grill gegart haben. Parallel dazu gab es Kartoffelbrei. Lea hat der offenbar deutlich geschmeckt, da sie dann noch die kleinsten Reste aus dem Kessel kratzt...

 

Nur nix umkommen lassen :-)

 

Aufgrund der Wetteraussichten für den nächsten Morgen lassen es die Teilnehmer heute Abend krachen. Mit Hayinger Kunstflugtropfen geht der Abend am Bierwagen für manchen noch bis weit nach Mitternacht...

 

Hayinger Kunstflugtropfen: Kräuterlikör für die Piloten

04. Juli: Mehr Training

Heute ist Training mit zwei Schleppmaschinen angesagt. Zudem ist auch die Anzahl der Interessenten deutlich nach oben gegangen. Der Zeltplatz und auch das Anhängerlager haben sich sichtlich gefüllt. Einzig das Wetter zeigt und heute früh einen dicken Mittelfinger.

 

Dicke Wolken kommen zum Platz

 

Ein paar Teilnehmer lassen sich nicht schrecken, aber mehr als eine Handvoll Start bekommen wir nicht hin, bevor es regnet. Die Zwischenzeit nutzen wir, eine Trainingsbox neben den Anhänger ins Gras zu markieren.

 

Trainingsbox lackiert

 

So, wie der Regen kommt, verschwindet er dann aber auch bald wieder. Also geht der Flugbetrieb weiter.

 

Der Salto und 6B am Start

 

Mit der zweiten Schleppmaschine geht der Betrieb nun deutlich schneller, was bei 5-7 Flugzeugen und noch mehr Interessenten auch deutlich erforderlich ist.

 

Gisbert und Kurbel im Salto

 

Heute geht der Flugbetrieb dann bis knapp 2000, da es dann bei den Hayingern Abendessen gibt. Auch wir machen Essen...

 

Wir machen "Reis mit Scheiß": Schweinegeschnetzeltes mit Pilzen

 

Parallel dazu kochen die Wolken nordwestlich des Platzes wieder hoch. Wir bleiben aber trocken!

 

Ein dicker Schauer nordwestlich des Platzes

 

Leider bleibt die Wettervorhersage für morgen eher mäßig, aber wir hoffen darauf, noch einmal Glück zu haben, daß der Regen vorbeizieht.

 

 

03. Juli: Training

Für heute beginnen die Wettervorhersagen, sich zu verschlechtern. Früh sieht es erst noch gut aus...

 

Wir wären so weit...

 

Dann kochen die Wolken allerdings beizeiten hoch und die schwarze Wand kommt näher und näher. Glücklicherweise bleibt die dann aber an der Südkante der Alb hängen, so daß wir weiter Flugbetrieb machen können. Im Laufe des Nachmittags beruhigt sich das Wetter dann mehr und mehr, so daß auch der blaue Himmel wieder zu sehen ist.

 

Im Schlepp hinter dem "Außenborder", der Hayinger C42 geht es in die Box

 

So lassen wir den Flugbetrieb bis zum Ende des Tages laufen, um die Zeit zu nutzen. Morgen soll es mit dem Wetter eher nicht besser werden. Dann ist auch noch eine zweite Schleppmaschine angekündigt, so daß die Schlagzahl deutlich hochgehen sollte.

 

02. Juli: Training bei stahlblauem Himmel

Heute stehen wir beizeiten auf, um uns die Box einmal von oben anzusehen. Die Hayinger haben die gegenüber der vor vier Jahren auf Nord/Süd Ost/West gedreht, was eben nicht der Bahnausrichtung entspricht. Die ist 310/130° positioniert. Die Frage, warum das notwendig war, begründet Udo mit der besseren Sichtbarkeit für die Jury, die damit weniger in die Sonne schauen muß. Das ist für uns verständlich, wenn es auch die Orientierung echt nicht einfach macht, da außer der (sehr gut sichtbaren) Boxmarkierungen kaum Orientierungspunkte vorhanden sind.

 

Am Morgen macht Steffen schon die Losung klar: Maximal G. Mit dem Antriebsstoff sollte das klappen...

 

Kunstfliegerbenzin

 

Danach geht es zum Anhänger, das Puzzle zusammensetzen.

 

Zusammengesteckt...

 

Auch ein paar Streicheleinheiten müssen sein ;-) Mit dem Staubwedel bekommt man den Dreck prima vom Instrumentenbrett, ohne es auszubauen.

 

Steffen mit dem Straußenfederstaubwedel

 

Danach gehts endlich los!

 

6B am Start

 

Leider haben wir heute nur eine Schleppmaschine, deswegen bekommen wir nicht viel mehr als 3 Starts pro Stunde hin. Da aber der Tag lang ist und der Andrang nicht groß, kommen wir auf drei Starts pro Nase. Außer Eugens Swift, dem Reißwolf und Tobi ist nicht allzu viel Betrieb am Start los. Abends gehen wir noch einkaufen und gönnen uns Würstchen vom Grill. Interessant wird der Tag leider deswegen, weil sich Steffen auf der Fahrt eine Schraube in den Reifen holt. Deswegen wird die Rückfahrt deutlich spannend, da wir uns von Tankstelle pumpenderweise zu Tankstelle auf der Heimreise hangeln, da wir den Reifen eventuell noch retten wollen.

 

Da wir das schaffen, hocken wir uns dann an den Grill und genießen den Abend.

 

Abends an der Petromax

 

01. Juli: Anreise und Basiscamp aufbauen

In den nächsten beiden Wochen findet die Deutsche Segelkunstflugmeisterschaft in Hayingen statt. Offizieller Wettbewerbsbeginn ist am 06.07. Training wird es aber schon eher geben. Da die Wettervorhersagen für das Ende der Woche recht mäßig sind, machen sich der Tagebuchschreiber Martin sowie Steffen und David schon am heutigen Sonntag auf den Weg nach Süden, um die noch guten Tage zu nutzen. Also treffen wir uns am Sonntagmorgen in Braunschweig bei Martin vor der Haustür.

 

Anhänger ankuppeln und dann geht es auch bald los

 

Aus Zeitgründen verzichten wir heute auf die sonst übliche, dekadente Grill- und Kaffeepause und fahren im Wesentlichen durch. Einen kurzen Tankstop mit Wurstbrot gönnen wir uns dennoch.

 

Knapp 7h ohne Stau später begrüßt uns dieses eindeutige Tor am Flugplatz:

 

Einfahrt zum Flugplatz Hayingen. Nicht zu verkennen, was hier stattfindet

 

Danach bauen wir noch das Basiscamp auf. Viel ist bisher nicht los. Eugen, Tobias und ein paar der Hayinger sind schon da, so daß noch viel Platz auf dem Zeltplatz ist. Es ist immer wieder beeindruckend, was sich dann entfaltet. Die Feststellung, daß wir noch nie so gut vorbereitet waren, trifft jedes Jahr ins Schwarze...

 

Unser Basiscamp

 

Ansonsten lassen wir den Abend nur mit ein paar Nudeln ausklingen, morgen früh wird das Wetter gut, so daß wir beizeiten ins Bett verschwinden. Morgen wird trainiert.

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